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Responsive CSS-Frameworks

Angesichts der anhaltenden Faszination für CSS-Frameworks war es nur eine Frage der Zeit, bis die ersten auftauchen, die versprechen, Techniken des Responsive Web Design zu nutzen. Wir erinnern uns kurz: Der ursprüngliche Artikel von Ethan Marcotte „fordert“ folgende Techniken:

Drei Kandidaten

(CSS oder JS für flexible Grafiken enthält übrigens keiner der Kandidaten, was vermutlich der Tatsache geschuldet ist, dass die „ideale“ Lösung für diese Anforderung noch fehlt.)

Machen „Responsive Frameworks“ überhaupt Sinn?

Ich meine: Nein. Reset- und Basis-Styles liefert bei Bedarf z.B. das HTML5 Boilerplate, ein fluides Grid kann man schnell selbst stricken (oder auf ein entsprechendes Framework zurückgreifen) und die geeignete Technik für flexible Grafiken muss man ohnehin selbst implementieren.

Viel entscheidender ist aber aus meiner Sicht: Die neuralgischen Punkte, an denen das fluide Layout „bricht“, sich also nicht mehr ausreichend an die jeweils zur Verfügung stehende Breite anpasst und an denen per Media-Queries angepasst werden muss, sollten für jedes Layout individuell definiert werden.

Wenn also beispielsweise ein fluider Zweispalter auch auf Tablet-Dimensionen funktioniert, gibt es keinen Grund, dafür eigene Styles zu definieren, die das CSS unnötig aufblähen – schließlich ist gerade die Performance durchaus ein möglicher Faktor bei responsive Designs. Hinzu kommt die zusätzliche Forderung nach Geräte-Agnostik, welche feste Breiten und vordefinierte Presets für bestimmte Geräte ohnehin verbietet.

Ich wüsste kurz gesagt nicht, was ein Responsive Framework darüber hinaus leisten könnte, lasse mich aber gerne überraschen, was Anderen dazu ggf. einfällt.